Methode
So bewerten wir den Klang
Nachvollziehbar, deterministisch, ohne Zufall
Vorname123 bewertet jeden der 209.983 Vornamen im Bestand gegen euren Nachnamen. Dieselbe Eingabe ergibt immer dasselbe Ergebnis: Es gibt keine Zufallselemente und keine bezahlten Platzierungen. Der Klang-Wert (0 bis 100) setzt sich aus diesen Bausteinen zusammen:
1. Silbenrhythmus
Wir zählen die Silben von Vor- und Nachname. Am rundesten klingen Kombinationen, bei denen sich die Längen um eine Silbe unterscheiden und die Gesamtlänge nicht über fünf Silben steigt. Zwei Einsilber („Tim Koch“) wirken abgehackt, sehr lange Reihen schwerfällig.
2. Übergang an der Naht
Beide Namen werden mit der Kölner Phonetik in Lautcodes übersetzt, einem etablierten Verfahren für die deutsche Aussprache. Endet der Vorname auf denselben Lautcode, mit dem der Nachname beginnt („Jan Neumann“), verschmelzen die Namen. Das gibt einen deutlichen Abzug. Trifft Vokal auf Vokal („Mia Albers“), gibt es einen kleinen Abzug.
3. Alliteration
Gleiche Anfangsbuchstaben werden je nach eurer Einstellung belohnt, bestraft oder ignoriert. Standard ist neutral.
4. Initialen, Reime und Spott-Risiko
Wir prüfen belastete Initialen (zum Beispiel K. Z. oder S. S.), Reime zwischen Vor- und Nachname und Kombinationen, die an Spottwörter erinnern. Solche Namen landen in der Liste „Aufgepasst“ statt oben in den Vorschlägen.
5. Klangcharakter
Weiche Laute (M, L, N, W, J, Sch, offene Vokale) und harte Laute (K, P, T, Z, R, Konsonantenhäufungen) werden gezählt. Daraus ergibt sich die Einstufung weich, ausgewogen oder hart, nach der ihr filtern könnt.
Datenquellen
- Namensbestand: 209.983 Vornamen aus einer bereinigten Vornamen-Datenbank mit Geschlechtszuordnung, korrigiert anhand echter Geburtsdaten.
- Sprachliche Herkunft: Wikidata (CC0), 42.470 belegte Zuordnungen.
- Bedeutung: redaktionell kuratiert. Wo keine belegte Bedeutung vorliegt, schreiben wir das dazu, statt zu raten.
- Beliebtheit und Trend: offene Geburtsdaten des Landes Berlin (CC BY 3.0 DE) und der Stadt München (dl-by-de/2.0), Neugeborene 2012 bis 2025. Das ist eine Großstadt-Stichprobe, keine bundesweite Statistik.
Was der Klang-Wert nicht kann
Klang ist Geschmackssache. Der Wert zeigt, welche Kombinationen nach allgemein anerkannten Regeln flüssig klingen. Ob euch ein Name gefällt, entscheidet ihr. Genau dafür gibt es den Paar-Modus, in dem ihr beide getrennt abstimmt.
Verantwortlich für Inhalt und Methode: siehe Impressum. Hinweise auf Fehler in Bedeutung oder Herkunft nehmen wir gern entgegen.